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Das... ja, das alles... das ist es, was ich können möchte! Besser gesagt: Ich möchte es ab-können. Besessenes Wildwasserpaddeln ohne Tourenkomponente ist nicht mein Ziel - die penible Vermeidung aller Adrenalinpassagen allerdings auch nicht. Ich möchte lange Flusswanderungen ohne Rücksicht auf die ruppigeren Stellen planen können - und Umtragen kann mir gern zum Fremdwort werden, insbesondere an unzugänglichen Uferstellen. Die Finnen hier im Clip denken ja auch nicht dran, ihre Packrafts durchs Dickicht zu zerren...

Dazu fällt mir noch ein: Gibt es den Begriff 'All-river' eigentlich schon? In Analogie zum Ski- und MTB-Fahren müsste er eigentlich eingeführt werden. Dass die Packraft-Hersteller nicht drauf kommen, wundert mich ein bisschen. Ein paar passende Boote gibt es ja längst.
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Bis 2012 war alpines Bikepacking für mich eine oft verregnete Angelegenheit. Wochen- und monatelang suchte ich am PC nach den spannendsten Abfahrten in Oberallgäu und Österreich... um dann im Niesel einen Berg hochzustrampeln und zur Belohnung eine halsbrecherische Rutschpartie bergab zu erleben. Unvergessen auch eine 'sommerliche' Straßenabfahrt vom Furker Joch an den Bodensee - im Tal brauchte ich zwei Stunden in einer warmen Gaststätte, bis das Kältezittern endlich nachließ.

So gebeutelt, stand ich an einem Juli-Morgen zuhause auf und widmete mich der Wettervorhersage - und fünf Minuten später war die Fahrkarte nach Oberstdorf entnervt storniert, dafür allerdings eine neue nach Genf gebucht. Seither fangen meine Bike-Alpen selten mehr nördlich dieser Stadt an und eher noch weiter im Süden. Klar: Regnen kann es auch in Grenoble oder Sisteron. Aber die Trails trocknen aus geologischen und Klimagründen meist im Nu. Außerdem... gibt es in Tirol einfach keine Andouillettes!
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Bis 2012 war alpines Bikepacking für mich eine oft verregnete Angelegenheit. Wochen- und monatelang suchte ich am PC nach den spannendsten Abfahrten in Oberallgäu und Österreich... um dann im Niesel einen Berg hochzustrampeln und zur Belohnung eine halsbrecherische Rutschpartie bergab zu erleben. Unvergessen auch eine sommerliche Straßenabfahrt vom Furker Joch an den Bodensee - im Tal brauchte ich zwei Stunden in einer warmen Gaststätte, bis das Kältezittern endlich nachließ. 

So gebeutelt, stand ich an einem Juli-Morgen zuhause auf und widmete mich der Wettervorhersage - und fünf Minuten später war die Fahrkarte nach Oberstdorf entnervt storniert, dafür allerdings eine neue nach Genf gebucht. Seither fangen meine Bike-Alpen selten mehr nördlich dieser Stadt an und eher noch weiter im Süden. Klar: Regnen kann es auch in Grenoble oder Sisteron. Aber die Trails trocknen aus geologischen und Klimagründen meist im Nu. Außerdem... gibt es in Tirol einfach keine Andouillettes!Image attachmentImage attachment

Bewaffnet auf der Langstreckenwanderung? Aus europäischer Sicht eine ziemlich absurde Idee - aber für manche US-Amerikaner offenbar eine Frage, die sich ernsthaft stellt. Indes verstricken sich die Befürworter zumeist rasch in Widersprüchen - siehe die hier angelinkte Diskussion. Vor wem oder was haben sie Angst? Bären, Säuen oder Menschen? Was spricht also gegen Bärenspray als effektivere Abwehr? Und warum verbuddeln sie ihre so lebensnotwendige Pistole am Ende ganz unten im Rucksack? Amerikas missratenes Verhältnis zu Waffen - im Mikrokosmos des Trekking betrachtet. Wer's liest, versteht die Welt nicht unbedingt besser, erhält aber einen Einblick in eine Mentalität, die eben noch ganz normale Menschen plötzlich 'crazy' aussehen lässt.

backpackinglight.com/forums/topic/a-few-questions-to-those-who-carry-a-gun-while-hiking-backpacking/
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Bewaffnet auf der Langstreckenwanderung? Aus europäischer Sicht eine ziemlich absurde Idee - aber für manche US-Amerikaner offenbar eine Frage, die sich ernsthaft stellt. Indes verstricken sich die Befürworter zumeist rasch in Widersprüchen - siehe die hier angelinkte Diskussion. Vor wem oder was haben sie Angst? Bären, Säuen oder Menschen? Was spricht also gegen Bärenspray als effektivere Abwehr? Und warum verbuddeln sie ihre so lebensnotwendige Pistole am Ende ganz unten im Rucksack? Amerikas missratenes Verhältnis zu Waffen - im Mikrokosmos des Trekking betrachtet. Wers liest, versteht die Welt nicht unbedingt besser, erhält aber einen Einblick in eine Mentalität, die eben noch ganz normale Menschen plötzlich crazy aussehen lässt.

https://backpackinglight.com/forums/topic/a-few-questions-to-those-who-carry-a-gun-while-hiking-backpacking/

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Ein bisschen geschubst sind sie ja schon, die Amis 😂😂

Zivilisationsberührungen beim Bikepacking: Im Hotel Bellier (La Chapelle-en-Vercors) traf ich bei einer Kaffeepause zwei Dutzend zumeist ältere Briten, die mit einem Reisebus auf einer kommerziell angebotenen Tour für Hobby-Schmetterlingsforscher unterwegs waren... das gibt es also auch.

Das zweite Bild zeigt die weibliche Hälfte eines jungen Paares, das 2013 bei Annecy weder für die Schönheit der Umgebung noch für sich selbst Augen hatte, sondern völlig besessen ein Rubbellos nach dem anderen erwarb. Sie waren schon dabei, als ich zum Snack eintraf, und 45 Minuten später hatte sich daran nichts geändert. Merkwürdig, wie so eine Micro-Szene im Kopf haften bleibt...
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Zivilisationsberührungen beim Bikepacking: Im Hotel Bellier (La Chapelle-en-Vercors) traf ich bei einer Kaffeepause zwei Dutzend zumeist ältere Briten, die mit einem Reisebus auf einer kommerziell angebotenen Tour für Hobby-Schmetterlingsforscher unterwegs waren... das gibt es also auch.

Das zweite Bild zeigt die weibliche Hälfte eines jungen Paares, das 2013 bei Annecy weder für die Schönheit der Umgebung noch für sich selbst Augen hatte, sondern völlig besessen ein Rubbellos nach dem anderen erwarb. Sie waren schon dabei, als ich zum Snack eintraf, und 45 Minuten später  hatte sich daran nichts geändert. Merkwürdig, wie so eine Micro-Szene im Kopf haften bleibt...Image attachment

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Merkwürdige Geschichten aus einer merkwürdigen Zeit.

Mühsam, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen (und bleibt meist hungrig), wenn es darum geht, Trekkingausrüstung vor der Bestellung auch mal zu Gesicht zu bekommen. Das gilt insbesondere für die Produkte kleinerer Hersteller in der Ultraleichtnische. Hier das Tarptent StratoSpire 2 eines Bekannten, der es mir im Kölner Stadtgarten zur Ansicht aufbaute. So ein Zelt mal zufällig auf einem Campingplatz zu erblicken oder gar auf einer Ausstellungsfläche, ist so gut wie ausgeschlossen. Der recht teure Kauf gilt also - trotz eifriger Webrecherchen - letztlich meist der Katze im Sack. ... See MoreSee Less

Mühsam, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen (und bleibt meist hungrig), wenn es darum geht, Trekkingausrüstung vor der Bestellung auch mal zu Gesicht zu bekommen. Das gilt insbesondere für die Produkte kleinerer Hersteller in der Ultraleichtnische. Hier das Tarptent StratoSpire 2 eines Bekannten, der es mir im Kölner Stadtgarten zur Ansicht aufbaute. So ein Zelt mal zufällig auf einem Campingplatz zu erblicken oder gar auf einer Ausstellungsfläche, ist so gut wie ausgeschlossen. Der recht teure Kauf gilt also - trotz eifriger Webrecherchen - letztlich meist der Katze im Sack.

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Das ist aber nur ein Außenzelt, da ist kein Innenzelt bei, oder?

Doch - es gibt eine Auswahl beim Kauf: Mehr Mesh für drei Jahreszeiten oder weniger für vier (also für den Winter usw.).

Wow! Ok

Beim StratoSpire fiel mit vor allem die Innenbreite auf - das sind 132 cm, und somit ist das Zelt tatsächlich und nicht nur notfalls für zwei Personen geeignet. Andere '2P-'Behausungen aus dem Ultraleichtbereich ziehen die Dimensionen inzwischen weit enger und die Definition damit allzu breit - finde ich.

Das stimmt, selbst mein Litetreck II von Salewa hat innen nur 1,20

Schicker Lightwave Ultrahike 60 im Hintergrund. Seit Jahren meine Nummer 1!

Lieber die Waren im Fachgeschäft kaufen. Dort kann man sie sich auch viel genauer ansehen und beurteilen. Im Internet wird oft viel getrickst, und betrogen. Ich bin und bleibe ein Fachgeschäft Käufer.

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Aus aktuellem Anlass (siehe die Diskussion über meinen letzten Beitrag) zum Thema ultraleichter Ausrüstung: Bei einer Küstenwanderung von Marseille nach Martigues hatte ich im vergangenen Juni ein Basisgewicht (also ohne Futter und Wasser usw.) von rund 4,2 Kilo inklusive Campingausrüstung. Es machte mir daher nicht so richtig viel aus, bei der ersten Gelegenheit Flossen, Taucherbrille und Schnorchel (billig) zu erwerben, um mich in Pausen im bereits sehr erträglichen Wasser der Calanques zu vergnügen - und das war bei 38°C Wandertemperatur schon eine recht wesentliche Verbesserung der Tourenqualität. Auch das ist also UL: das Grundgewicht reduzieren, um die Extrawurst besser zu bewältigen. Für viele bestünde sie beispielsweise aus einer umfangreicheren Film- oder Fotoausrüstung. Um leichter und noch leichter und immer noch leichter muss es also gar nicht wirklich gehen! ... See MoreSee Less

Aus aktuellem Anlass (siehe die Diskussion über meinen letzten Beitrag) zum Thema ultraleichter Ausrüstung: Bei einer Küstenwanderung von Marseille nach Martigues hatte ich im vergangenen Juni ein Basisgewicht (also ohne Futter und Wasser usw.) von rund 4,2 Kilo inklusive Campingausrüstung. Es machte mir daher nicht so richtig viel aus, bei der ersten Gelegenheit Flossen, Taucherbrille und Schnorchel (billig) zu erwerben, um mich in Pausen im bereits sehr erträglichen Wasser der Calanques zu vergnügen - und das war bei 38°C Wandertemperatur schon eine recht wesentliche Verbesserung der Tourenqualität. Auch das ist also UL: das Grundgewicht reduzieren, um die Extrawurst besser zu bewältigen. Für viele bestünde sie beispielsweise aus einer umfangreicheren Film- oder Fotoausrüstung. Um leichter und noch leichter und immer noch leichter muss es also gar nicht wirklich gehen!
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